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Laudatio auf Werner Ruzicka

Pepe Danquart anlässlich der Verleihung des Ehrenpreises der deutschen Filmkritik an Werner Ruzicka über einen Advokaten des Dokumentarischen, der als langjähriger Leiter den Duisburger Filmtagen ein unverwechselbares Profil gegeben hat: Nach den 42. Duisburger Filmtagen verabschiedet sich Werner Ruzicka, der als langjähriger Leiter wie kein anderer in Deutschland für die intellektuelle Auseinandersetzung mit dem Dokumentarfilm steht. Eine Würdigung des unbeirrbaren Festivalleiters, dokumentiert auf filmdienst.de

„Eine solche Geschichte muss erzählt werden“

Eine „Directors Note” zu „Lauf, Junge, lauf!”

Zum Biographischen in der Film-Kunst (2011)

Im Rahmen der Tagung Medialisierungsformen des (Auto-)Biographischen, die als Jahrestagung der Sektion Biographieforschung in der „Deutschen Gesellschaft für Soziologie“ im Dezember 2011 in Hamburg stattfand, wurde der Film Joschka und Herr Fischer in einer öffentlichen Veranstaltung im „Abaton Kino“ in Hamburg gezeigt und anschließend mit Pepe Danquart diskutiert. Aus diesem Gespräch ergab sich die Überlegung, ein Interview mit Pepe Danquart zu führen und dies in der vorliegenden Form abzudrucken. Es soll einen Einblick in wesentliche Fragen des Umgangs mit biographischem Material und die praktische Filmarbeit eines Filmkünstlers geben, während er eine Lebensgeschichte medial inszeniert. Hier der Text:

Zum Biographischen in der Film-Kunst

„Geschichte kann man nur mit Haltung erzählen!“

Pepe Danquart über seinen neuen Film JOSCHKA UND HERR FISCHER, über eine Zeitreise durch sechzig Jahre deutsche Geschichte und den Ursprung des Protests gegen KKW’s von tapferen Badenern im Kaiserstuhl.

Ein Interview

BAD NEWS – DIE STUNDE DER DOKUMENTARFILMER

2012 eröffnete Pepe Danquart mit der Key-Note „Bad News: von Menschen, Redakteuren und dokumentarischen Kolporteuren” die DOKVILLE Tagung.
In Anlehnung an den Titel eines Dokumentarfilms von Ulrich Seidl fasste Danquart das ganze Dilemma des Dokumentarfilmlebens gleich zu Anfang seines Vortrags zusammen. Ausgebeutet seien sie wie Migranten bei illegaler Schwarzarbeit, vom Elend in dieser Welt inspirierend lebend, staunend sich permanent in Fremdterritorien bewegend und begegnen dabei kreativ spielerisch der ganzen Misere mit einem Lachen. Ein Auszug aus dem Vortrag und die ganze Rede und sich anschließende Diskussion in der in der Dokumentation Dokville 2012

Wir kochen kriminell

Selbst blaue Bohnen wollen richtig zubereitet sein. Pepe Danquart erklärt anläßlich seines Films „Basta. Rotwein oder Totsein” Peter Krobath, warum gerade die größten Gangster oft auch die größten Genießer sind. Das Interview fand am 29. Juli 2004 in Berlin statt. Hier als pdf.